Stiftung Stadtblick - Übersicht

Kirche in der Welt von heute – Kirche in der Stadt

Das Leben in der Großstadt ist bunt, schnell und vielgestaltig, eben intensiv und spürbar. Das Leben in der Großstadt kann
den Menschen aber auch schnell verbrauchen.

Hier setzt die Katholische Stadtkirche Nürnberg mit ihrer Stiftung Stadtblick an:
Sie mischt sich ein ins Großstadtleben und schafft Orte der Begegnung – zwischen Menschen, zwischen Gott und den
Menschen. In ihrem Blickpunkt stehen Kirchennahe, Mittellose, Suchende und Kirchenferne.

Auf dem Boden des zweiten vatikanischen Konzils

„Die Kirche teilt die Sorgen und Freuden der Menschen. Durch ihr Handeln und in ihren Gottesdiensten wird Gott erfahrbar.“ Das Zitat aus den Leitlinien der Katholischen Stadtkirche Nürnberg fasst einen Kerngedanken des Zweiten Vatikanischen Konzils zusammen (vgl. „Gaudium et spes“, Pastorale Konstitution über die Kirche in der Welt von heute (1965)). Die dort zitierte "Kirche in der Welt von heute" gibt auch die Ausrichtung der Stiftung Stadtblick vor:

Großstadtperspektiven aus dem Glauben

Den Menschen in der Großstadt Gott wieder erfahrbar zu machen ist demnach die dringlichste Zukunftsaufgabe der Kirche, eine Aufgabe, die nach neuen Ideen und Wegen verlangt.
Kirche hat den Menschen im Blick - und der Mensch die Kirche.

Die Stiftung Stadtblick fördert Projekte der katholischen Kirche in Nürnberg, die die Zukunft der Menschen in der Stadt im Blick haben.
Projekte, die die katholische Kirche in Nürnberg voran und in die Stadt bringen – Projekte, die Großstädtern Perspektiven aus dem Glauben öffnen, die

  • pastoral Geist und Seele stärken
  • sozial Menschen vernetzen
  • kulturell Horizonte erweitern oder
  • liturgisch Räume öffnen.

Hintergrund des Stiftungsvermögens

Die Nürnberger Margarethe Bär (1924 - 2008) hat einen Teil ihres Vermögens der Katholischen Stadtkirche Nürnberg vermacht. Dieses Erbe ist die Grundlage des Stiftungsvermögens. Dank dieser Zuwendung können neue Ideen für "Kirche in der Welt von heute" entwickelt werden.